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K E I N Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat (ROUNDUP®) - Den Igeln zuliebe!

Glyphosat, bekannt unter dem Namen ROUNDUP® von der Firma Monsanto, ist das am meisten verwendete Pflanzengift (Herbizid) weltweit. Überall wo das Unkrautvernichtungsmittel angewendet wird, werden sämtliche Grünpflanzen vernichtet. Glyphosat findet hauptsächlich in der industrialisierten Landwirtschaft Anwendung, obwohl es auch anders geht, wie Biobetriebe zeigen!

Häufig wird Glyphosat jedoch auch in Kleingärten eingesetzt, obwohl es auch hier umweltverträgliche Alternativen gibt!

Verzichten Sie deshalb auf den Einsatz von Pestiziden jeglicher Art in Ihrem Garten! Damit tun Sie nicht nur der Umwelt, sondern auch Ihrer eigenen Gesundheit etwas Gutes!

Der Einsatz von Glyphosat hat weitreichende Folgen:

Insekten finden keine Nahrungsquelle mehr und müssen schlicht verhungern. Dies hat wiederum zur Folge, dass die noch vorhandenen Grünpflanzen nicht mehr richtig bestäubt werden. Infolgedessen bilden unsere Wildpflanzen keine Früchte und Samen mehr aus, und können sich dementsprechend auch nicht vermehren.

Wenn wir dieser Entwicklung nicht entschieden entgegensteuern kommt dadurch eine Abwärtsspirale, mit fatalen Folgen für unser gesamtes Ökosystem, in Gang. Der Rückgang der Insekten ist eine Bedrohung für alle Tiere, deren Hauptnahrungsquelle die Insekten sind. Dazu gehört auch der Igel, der unter anderem auch aus diesem Grund, auf der Vormerkliste der „Roten Liste“, als gefährdete Art verzeichnet ist.

Auch auf den Igel hat der Einsatz von Glyphosat Auswirkungen:

  • Glyphosat beeinträchtigt schon in kleinsten Dosierungen das Hormonsystem, die Fortpflanzungsfähigkeit und das Immunsystem des Igels. „Aus Sicht der Igel ist das ganz besonders bedrohlich, weil sie auf ein belastungsfähiges Immunsystem angewiesen sind. Igel leiden chronisch an den Parasiten, die sie mit dem Futter aufnehmen und die durch ein gut eingerichtetes Immunsystem lebenslang in Schach gehalten werden müssen. Eine hormonell bedingte Schwächung des Immunsystems ist für die Igel potenziell artgefährdend.“ [Quelle: «Igel Bulletin», offizielle Publikation des Vereins pro Igel - AUSGABE 50 / OKTOBER 2016 - Kein Gift im Garten]
  • Alle Igelstationen verzeichnen, dass bei Igeln vermehrt schwere Augenentzündungen bis hin zu völlig vereiterten Augen auftreten, was sich ebenfalls durch den Einsatz von Pestiziden erklären lässt. Die Giftstoffe verteilen sich auf Pflanzen und Boden und bei der Nahrungssuche kommen die Igel in direkten Kontakt mit den Giftrückstanden an Gras und Pflanzenteilen.
  • Durch den zunehmenden Mangel an Insekten, sind die Igel dazu gezwungen mehr Schnecken zu fressen. Diese wiederum übertragen (als Zwischenwirt) die für die Igel gefährlichen Innenparasiten. Deshalb sind Igel heute um ein Vielfaches stärker von Innenparasiten befallen, als noch vor einigen Jahren.
  • Zudem muss der Igel auf der Suche nach geeigneter Nahrung immer größere Gebiete durchstreifen und zahlreiche Straßen überqueren. Dadurch steigt die Gefahr, dass der Igel bei der Nahrungssuche überfahren oder verletzt wird.

Igel mit eitrigen Augen

Was jeder Einzelne für den Erhalt der Artenvielfalt und damit auch für den Schutz des Igels tun kann:

  • Gärten so naturnah wie möglich zu gestalten oder der Natur im Garten zumindest einen kleinen Bereich überlassen.
  • Anpflanzen von heimischen Wildblumen, Wildkräutern und Stauden als Insektenweide.
  • Aufstellen von Insektenhotels und flachen Wasserschalen, damit die Insekten neben Nahrung auch Unterschlupf finden und ihren Durst stillen können.
  • Der Verzicht auf den Einsatz von Pestiziden jeglicher Art in privaten Gärten!

Gefahren im Garten

Dem Straßenverkehr fallen in Deutschland jährlich ca. 1.000.000 Igel zum Opfer. Die bewährte Einroll-Strategie des Igels ist in diesem Fall komplett wirkungslos.

In Baugruben, Gräben, Schächten, Kellerabgängen und ebenerdigen Kellerfenstern verenden jährlich zahllose Igel qualvoll.

Gefahr: Drahtzaun und Mauer

Gefahr: Brennende Reisighaufen

Oft genügen minimale bauliche Veränderungen wie ein kleiner Zaun oder eine Absperrung mit Brettern, um entsprechendes zu verhindern. Gruben lassen sich leicht abdecken oder mit einer Ausstiegshilfe versehen. Am Ende eines Grabens lässt sich mit vergleichsweise geringem Aufwand eine schräge Böschung aus Erde anfüllen. Auf Kellertreppen legt man seitlich Ziegelsteine um die Stufenhöhe zu verkürzen.

Brennende Ast- und Reisighaufen

Oft werden Reisighaufen abgebrannt obwohl dies in vielen Städten bereits verboten ist. Wenn solche Haufen länger liegen, nisten sich Igel ein, die dann jämmerlich mitverbrennen. Vor dem Anzünden sollten die Haufen vorsichtig abgetragen und an anderer Stelle neu aufgebaut werden. Dies gilt natürlich auch für alle Oster- oder Brauchtumsfeuer.

Gartenzäune müssen für Igel passierbar sein; ein einzelner Garten genügt dem Igel zur Nahrungsaufnahme nicht. Zäune aus Maschendraht oder Mauern sollten einen Durchschlupf aufweisen, da sich Igel im Maschendraht einklemmen können. Mäuse- und Rattenfallen müssen für Igel unerreichbar aufgestellt werden. Dies wird erreicht, indem man sie in mindestens 50cm hohe Kisten, auf Tische oder Bretterstapel aufstellt.

Schneckenkorn lässt sich effizient mit Brettern abdecken: Die Schnecken müssen darunter kriechen und der Igel kommt weder mit dem Gift noch mit den getöteten Schnecken in Berührung. Den Tieren zuliebe ist es ratsam auf alle Arten von Gift im Garten zu verzichten.

Igel mit aufgeweichten Füssen aus Auffangbecken im Weinberg

Warum liegt schon wieder ein toter Igel auf der Strasse?

Weil Autofahrer/innen vor allem nachts viel zu schnell fahren, ohne daran zu denken, dass Wildtiere die Straße überqueren. Tierfreunde fahren nachts langsam und vorausschauend: Die Igel werden es ihnen danken.

Weitere Gefahren im Garten

Hunde können für den Igel ebenfalls eine Gefahrensituation darstellen! Auf den Rücken gedrehte Igel sind gegen die Angriffe des Hundes wehrlos.

Vogelnetze über Beerensträuchern und in Weinbergen müssen straff gespannt sein und einen Abstand von 40 cm zum Boden haben, damit sich Igel und Vögel nicht darin verfangen können.

In Schwimmbecken und Gartenteichen mit steilen Ufern sind schon viele Igel ertrunken wenn sich keine Leiter oder eine mit Steinen beschwerte Schilfmatte als lebensrettende Ausstiegshilfe darin befindet.

Im Dickicht und unter Gebüschen haben Igel ihre Tagesnester. Dort ziehen sie auch ihre Jungen auf. Wird an solch unübersichtlichen Ortengemäht, werden die Tiere meist grausam verstümmelt. Deshalb: Kein Einsatz von Teller- oder Fadenmähern an solchen Stellen!

Laubsauger sind lebensgefährlich und saugen neben dem Laub, auch Nahrungstiere des Igels in den Sack. Gartenchemikalien schwächen das Immunsystem der Igel und vernichten ihre Nahrungsgrundlagen. Gesunde von Giftstoffen unbelastete Igel helfen Ihnen im Kampf gegen"Schädlinge". 

Mit Tellersense abrasierte Stacheln

Achtung Gefahr!

Diese Bilder wurden uns freundlicherweise vom "Komitee für Igelschutz e.V. Hamburg" zur Verfügung gestellt.

Gefahr Baugrube und Drahtzaun

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Gefahr mit Joghurt Bechern

Igel können in weggeworfenen Joghurt oder Eisbechern, die sie schrecklich gerne auslecken, ersticken, weil sie nicht mehr heraus kommen.

McDonalds hat deswegen auf Bitten von vielen Igelschutzvereinen seine Becherform ab 2008 geändert.

  Film: Gefahr mit Joghurt Bechern

Schneckenkorn

Tod durch Schneckenkorn

Die Firma BAYER stellt ein Schneckenkorn her, das Schnecken sofort tötet. Allerdings steht auch auf der Packung: "Wenn der Mensch mit dem Gift in Berührung kommt, ist sofort ein Gegenmittel einzunehmen"!, das man sicher nicht gerade vorrätig hat! Was aber geschieht mit der wehrlosen Kreatur, die kein Gegengift zur Verfügung hat? Rückstände auf dem Boden töten auch Lebewesen wie Hund und Katze und natürlich die Igel, die die Schnecken fressen! Dazu schreibt Öko-Test im Internet

 (http://www.verbrauchernews.de/garten/0000005035.html):

Wer Schnecken aus dem selbst gezüchteten Salat vertreiben will, richtet mit den meisten Bekämpfungsmitteln viel Schaden im eigenen Garten an und riskiert sogar Gesundheitsschäden für sich selbst. Das berichtet das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-HAUS, das neun gängige Mittel geprüft hat. Die Ergebnisse sind in der neuen Ausgabe des Bau- und Wohnungsmagazins veröffentlicht. 

Der verbreitete Wirkstoff Metaldehyd macht nicht nur Schnecken den Garaus, sondern kann auch anderen Tieren schaden. Schlimmer noch ist allerdings Mesurol Schneckenkorn von der Firma Bayer: Das darin enthaltenen Pestizid ist für viele Lebewesen gefährlich - bei Menschen kann es Atemnot und Lungenödeme hervorrufen. Zwei empfehlenswerte Produkte im Test zeigen dagegen, dass solche chemischen Keulen inzwischen unnötig sind, um die Schneckenplage loszuwerden.

Sehr nützliche Tigerschnegel/Egelschnecke

Hilferuf für unsere Natur

Sehr nützliche Tigerschnegel / Egelschneckelgel durch Schneckenkorn "Mesurol" in großer Gefahr!

Der Artenschutz ist in aller Munde. Jeder soll etwas tun, jeder Gartenbesitzer kann etwas tun, indem er keinSchneckenkorn "Mesurol" kauft oder verwendet.

Komitee für Igelschutz e.V. Hamburg

Zur Aufklärung erstellten wir das Infoblatt "Igel und Schnecke" (www.Igelkomitee-Hamburg.de) und haben damit 190 Naturschutzverbände, Naturschutzvereine und Verbraucherzentralen in ganz Deutschland sowie Landesverbändeder Kleingärtner zusammen mit einem Rundbrief aufgeklärt.

Wir möchten erreichen, dass "Mesurol" jeglicher Art sofort vom Markt genommen werden wird, zum Wohle unserer Natur.

Dr. Reinhard Albert von der Landesanstalt für Pflanzenschutz Stuttgart schreibt über Mesurol Schneckenkorn: "Starkes Nervengift. Meistens gute Wirksamkeit. Wirksam auch gegen viele "Nicht - Zielorganismen", die häufig natürliche Gegenspieler der Schnecken sind. Besonders Laufkäfer, Kleinsäuger wie Igel und andere, Regenwürmer und Haustiere werden vergiftet. Auch für Menschen gefährlich. Im Ökologischen Landbau nicht erlaubt."

Die Bienen im Rheintal sind bereits im Jahr 2008 durch "Mesurol" gestorben, welches daraufhin zunächst vom Markt genommen wurde. Die Saatkartoffeln werden mit "Mesurol" bestäubt und das Getreide wird zusammen mit diesem Giftausgestreut.

Das reicht aber noch nicht, dann das Schneckenkorn "Mesurol" mit dem Wirkstoff "Methiocarb", ein Nervengift der Firma Bayer, lässt nicht nur die Schnecken sterben, sondern auch Hund, Katze, Igel sowie alles Getier, was auf dem Boden lebt.

In Gärtnereien stehen 10kg Beutel und sogar Kleingärtner kaufen das Gift in 5kg-Tüten ein. Schnecken ohne Ende, Gift ohne Ende. Dabei gibt es auch andere Mittel: Zugelassen ist Ferramol der Firma Neudorff mit dem Wirkstoff "Eisen-III-Phosphat".

Als Alternative zum Schneckenkorn gibt es Vergrämungsmittel wie Urgesteinsmehl, Schneckengranulat oder Lebermoosextrakt. Über die folgenden Firmen kann es bezogen werden:

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  • snoek GmbH
  • Tannenweg 10
  • 27356 Rotenburg/Wümme
  • http://www.snoek-naturprodukte.de/
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  • factory GmbH & Co. KG
  • Abteilung Schneckenprofi
  • Seelust 4
  • 25581 Hennstedt
  • http://www.schneckenprofi.de/
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    Als Nützling im Garten hilft die große Egelschnecke oder auch Tigerschnecke, großer Schnegel oder Tigerschnegel genannt, unwahrscheinlich. Sie frisst vor allem die Eier der anderen Nacktschnecken aber auch Aas, Kot und Pilze sowie modrige Pflanzenreste. Sie geht nicht an lebende Pflanzen!

    Da die Egelschnecke sich auf diese Weise nützlich erweist und an Pflanzen keine Freßschäden anrichtet, sollte sie im Garten geschützt werden! Warum halten wir Kongresse über Artenschutz ab, wenn die Firma Bayer unsere gesamte Natur zerstört und das Gift auch noch von dem Bundesamt für Verbraucherschutz (BLV) zugelassen wird? Dieses Giftmittel ist seit über 30 Jahren im Handel!

    Haben wir schon so lange zugesehen?

    Komitee für Igelschutz e.V. Hamburg

  • Infobroschüren

    PDF - 4 Seiten (Pro Igel CH)

    PDF - 4 Seiten (Pro Igel CH)

    PDF - 8 Seiten (Pro Igel e.V.)